| Lange bevor die Finnen ihre dampfenden Blockhütten
aus nordischer Fichte zimmerten und die Russen in ihrer"Banja"
begannen, sich mit Birkengrün gesund zu peitschen, galten
Hitze und Wasser als wohltuende Medizin. Denn schon die Römer
schworen auf die medizinischen Wirkungen eines "Schwitzbades"
und nannten ihre heißen Bäder liebevoll "Tempel
des Dampfes".
Saunabaden hat sich auch bei uns in den letzten
Jahrzehnten enorm verbreitet. Nach jüngsten Schätzungen
gehen monatlich rund 1,6 Millionen Österreicher in die
Sauna. Eine Umfrage unter 2500 Saunabesuchern ergab, dass
96 Prozent der Befragten sich nach dem Saunabad uneingeschränkt
wohl fühlten.
Doch was tun, wenn man öffentliche Saunaanlagen
scheut? Die Lösung liegt nah: Man holt sich die Sauna
in die eigenen vier Wände. Schon etwa zwei mal zwei Meter
freie Fläche genügen für eine Sauna, die bis
zu vier Personen Platz bietet. Dabei können mögliche
Standorte der Abstellraum, der ungenutzte Speicher oder Keller
und natürlich auch das Bad sein. Dabei benötigt
eine Sauna lediglich das Zusatzgerät (Verdampfer), und
schon kann man wahlweise saunabaden oder feucht-warm baden:
eine Kabine und zwei Badeformen. |
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